Normalerweise berichte ich ja nur über pflanzliche Stoffe. Für das Fisch-Öl und seine spezielle Variante das Krill-Öl mache ich aber einmal wegen der vielen Berichte über seine gesundheitlich positiven Wirkungen eine Ausnahme.
Woraus besteht Fisch-Öl?
Fisch-Öl wird vornehmlich aus fettreichen Kaltwasserfischen, wie Lachs, Heringen oder Sardinen gewonnen, da der Ölgehalt bei diesen Arten in Zusammenhang mit der Lebensweise am höchsten ist. Nach dem Extraktionsprozess und der Entfernung unerwünschter Bestandteile dient das Öl als Ergänzung in zahlreichen Nahrungsergänzungsmitteln.
Omega 3, DHA und EPA
Fisch-Öl ist besonders reich an Omega-3-, DHA- und EPA-Fettsäuren. Neben diesen Hauptbestandteilen weist Fisch-Öl einen Gehalt an den essentiellen Vitaminen A, D und E auf. Ein wesentlicher Unterschied in der Beschaffenheit von Fisch-Öl gegenüber dem ebenfalls häufig verwendeten Krill-Öl liegt in der chemischen Struktur ihrer Fettsäuren. Liegen die Omega-Fettsäuren in Fischöl vorwiegend als Triglyceride vor, besitzen sie im Krill Öl die Struktur von Phospholipiden.
Wirkungen von Fisch-Öl
Die Wirkungen von Omega-3-Fettsäuren auf den menschlichen Organismus werden seit einigen Jahren gründlich erforscht. Im Zusammenhang dem Fisch-Öl sind dabei mittlerweile sowohl präventive als auch therapeutische Wirkungen nachgewiesen worden.
Blutfette
Als positive Wirkung von Fischöl ist ein positiver Einfluss auf die Zusammensetzung der Blutfette belegt. Der Anteil schädlicher Lipide, wie bestimmter Cholesterine, wird bei einer Ernährung mit Fisch-Öl vermindert. (Fischöl als Medizin)
Entzündungshemmende Wirkung
In klinischen Studien hat Fisch-Öl auch entzündungshemmend gewirkt. Es eignet sich damit besonders gut zur Prävention von entzündlichen Gelenkerkrankungen. Das Risiko chronischer Krankheitsverläufe kann damit reduziert werden.
Kreislauf
Fisch-Öl gilt mittlerweile als ein präventives Mittel, mit dem das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduziert werden kann.
Gedächtnis
Dem Fisch-Öl wird auch ein Beitrag zur Prävention von Gedächtnisstörungen, wie Alzheimer und Demenz zugeschrieben. Selbst bei einer bereits ausgebrochenen Alzheimer-Erkrankung soll das Fisch-Öl dabei helfen können, den Krankheitsverlauf zu lindern. Die Medizin habe in Versuchen mit Tieren beobachtet, dass sich durch die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren die Nervendegeneration im Gehirn verlangsamt. (Wie Omega-3 Fettsäuren gegen Alzheimer wirken, Mit Fischöl gegen das Vergessen)
Prostatakrebs
Bei Männern scheint die regelmäßige Einnahme von Fisch-Öl das Risiko von Prostatakrebs um bis zu 50% senken zu können. (Fischöl zur Verbeugung von Prostatakrebs)